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	Kommentare zu: Urheber sind wie Parmesan. Sie lassen sich gut zerreiben	</title>
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	<description>Umbrüche &#38; Entwicklungen</description>
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		<title>
		Von: Urheber-Recht &#8211; aber richtig &#171; &#8230; Kaffee bei mir?		</title>
		<link>https://www.wolfgangmichal.de/2011/05/28/urheber-sind-wie-parmesan-sie-lassen-sich-gut-zerreiben/#comment-120</link>

		<dc:creator><![CDATA[Urheber-Recht &#8211; aber richtig &#171; &#8230; Kaffee bei mir?]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2012 21:05:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[...] der Schöpfer grundsätzlich der Urheber, ganz gleich, welche Berechtigungen er einem Verwerter abtritt. Im amerikanischen Recht kann ein Werk sofort dem wirtschaftlichen Verwerter zugeordnet werden, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] der Schöpfer grundsätzlich der Urheber, ganz gleich, welche Berechtigungen er einem Verwerter abtritt. Im amerikanischen Recht kann ein Werk sofort dem wirtschaftlichen Verwerter zugeordnet werden, [&#8230;]</p>
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		<item>
		<title>
		Von: g. h.		</title>
		<link>https://www.wolfgangmichal.de/2011/05/28/urheber-sind-wie-parmesan-sie-lassen-sich-gut-zerreiben/#comment-119</link>

		<dc:creator><![CDATA[g. h.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2011 17:47:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[ein letzter noch, weil mich die behandlung des themas durch unsere politiker dermassen aufregt:

Umgang von Autoritäten mit dem Internet:

http://www.tschlotfeldt.de/elearning-blog/1170-gernot-hausar-zum-umgang-von-autoritaeten-mit-dem-internet

Einschneidende Veränderungen des Urheberrecht und Haftung für Hyperlinks sind Beispiele, die die Arbeit im Bildungsbereich gerade sehr mühsam machen. Häufig löst man solche Probleme dann einfach damit, dass man die Kulturtechnik Internet im Bildungsbereich schlicht nicht verwendet.

Es ist sicherlich schwierig, Grund- und Bürgerrechte gegen wirtschaftliche und sicherheitspolitische Interessen abzuwägen. Trotzdem sollte es in einer funktionierenden Demokratie möglich sein.

Einen Vorgeschmack einer solchen &quot;Abwägung&quot; konnte man bei den erfolgreichen Argumentationen der Rechteverwerter zur Verlängerung des Urheberrechtsschutzes in der EU bekommen: So wiegen die Verwertungsrechte für Werke von &quot;tausenden&quot; Urhebern (die selber an ihrem Werk meist keine Rechte mehr besitzen) schwerer als der öffentliche Zugang zu Wissen und Kultur für etwa 500 Millionen Europäer. Kritische Stimmen aus der Fachwelt, wie beispielsweise jene des Max-Planck-Instituts, werden dabei ignoriert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ein letzter noch, weil mich die behandlung des themas durch unsere politiker dermassen aufregt:</p>
<p>Umgang von Autoritäten mit dem Internet:</p>
<p><a href="http://www.tschlotfeldt.de/elearning-blog/1170-gernot-hausar-zum-umgang-von-autoritaeten-mit-dem-internet" rel="nofollow ugc">http://www.tschlotfeldt.de/elearning-blog/1170-gernot-hausar-zum-umgang-von-autoritaeten-mit-dem-internet</a></p>
<p>Einschneidende Veränderungen des Urheberrecht und Haftung für Hyperlinks sind Beispiele, die die Arbeit im Bildungsbereich gerade sehr mühsam machen. Häufig löst man solche Probleme dann einfach damit, dass man die Kulturtechnik Internet im Bildungsbereich schlicht nicht verwendet.</p>
<p>Es ist sicherlich schwierig, Grund- und Bürgerrechte gegen wirtschaftliche und sicherheitspolitische Interessen abzuwägen. Trotzdem sollte es in einer funktionierenden Demokratie möglich sein.</p>
<p>Einen Vorgeschmack einer solchen &#8222;Abwägung&#8220; konnte man bei den erfolgreichen Argumentationen der Rechteverwerter zur Verlängerung des Urheberrechtsschutzes in der EU bekommen: So wiegen die Verwertungsrechte für Werke von &#8222;tausenden&#8220; Urhebern (die selber an ihrem Werk meist keine Rechte mehr besitzen) schwerer als der öffentliche Zugang zu Wissen und Kultur für etwa 500 Millionen Europäer. Kritische Stimmen aus der Fachwelt, wie beispielsweise jene des Max-Planck-Instituts, werden dabei ignoriert.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: g. h.		</title>
		<link>https://www.wolfgangmichal.de/2011/05/28/urheber-sind-wie-parmesan-sie-lassen-sich-gut-zerreiben/#comment-118</link>

		<dc:creator><![CDATA[g. h.]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2011 17:42:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich glaube, dass es eigentlich nur zwei Optionen gibt:

entweder wir anerkennen den Ausgleich zwischen Verwertern und der Allgemeinheit - d.h. Balance zwischen Verwertungsrechten und dem Recht der Allgemeinheit auf Kultur, Information, &quot;Content&quot; 

oder wir verschärfen das Urheberrecht (insbesondere im digitalen Raum) für kommerzielle Nutzung über dem Rahmen eines Kleinstgewerbes dermassen, dass jedes Individuum etwas davon hat und auf diese Weise eine Art Waffengleichheit entsteht, die in einer Kultur-Flatrate enden könnte - dies wäre eigentlich nur ein konsequentes Weiterdenken der Forderungen der Verwerter. Ich denke da an Vergütungen für Twitter-Feeds, Blog-Beiträge, Zitate, die kommerzielle Nutzung von Wikipedia Einträgen und Ideen für Artikel (die, oft genug, wenn sie nicht von der DPA übernommen werden, einfach von Blogs abgekupfert werden), Vermittlungshonorare von 10% für Verlinkungen etc... 

...wenn ich jetzt die diskussionen zur patentierbarkeit einer nase durch den arzt nach der op unter dem titel &quot;kunst&quot; betrachte, kann es wohl nur besser werden ...

http://ca.gawker.com/5806629/can-you-copyright-a-nose-job-wonders-law-profs

Weiterführendes: Der Pfad der Lemminge 06.06.2010 http://www.heise.de/tp/artikel/32/32691/1.html Beobachtungen zum Schwarmverhalten kleiner und mittlerer Unternehmen in Bezug auf die &quot;Gefahren&quot; des Internets. Während sich große Unternehmen ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich glaube, dass es eigentlich nur zwei Optionen gibt:</p>
<p>entweder wir anerkennen den Ausgleich zwischen Verwertern und der Allgemeinheit &#8211; d.h. Balance zwischen Verwertungsrechten und dem Recht der Allgemeinheit auf Kultur, Information, &#8222;Content&#8220; </p>
<p>oder wir verschärfen das Urheberrecht (insbesondere im digitalen Raum) für kommerzielle Nutzung über dem Rahmen eines Kleinstgewerbes dermassen, dass jedes Individuum etwas davon hat und auf diese Weise eine Art Waffengleichheit entsteht, die in einer Kultur-Flatrate enden könnte &#8211; dies wäre eigentlich nur ein konsequentes Weiterdenken der Forderungen der Verwerter. Ich denke da an Vergütungen für Twitter-Feeds, Blog-Beiträge, Zitate, die kommerzielle Nutzung von Wikipedia Einträgen und Ideen für Artikel (die, oft genug, wenn sie nicht von der DPA übernommen werden, einfach von Blogs abgekupfert werden), Vermittlungshonorare von 10% für Verlinkungen etc&#8230; </p>
<p>&#8230;wenn ich jetzt die diskussionen zur patentierbarkeit einer nase durch den arzt nach der op unter dem titel &#8222;kunst&#8220; betrachte, kann es wohl nur besser werden &#8230;</p>
<p><a href="http://ca.gawker.com/5806629/can-you-copyright-a-nose-job-wonders-law-profs" rel="nofollow ugc">http://ca.gawker.com/5806629/can-you-copyright-a-nose-job-wonders-law-profs</a></p>
<p>Weiterführendes: Der Pfad der Lemminge 06.06.2010 <a href="http://www.heise.de/tp/artikel/32/32691/1.html" rel="nofollow ugc">http://www.heise.de/tp/artikel/32/32691/1.html</a> Beobachtungen zum Schwarmverhalten kleiner und mittlerer Unternehmen in Bezug auf die &#8222;Gefahren&#8220; des Internets. Während sich große Unternehmen &#8230;</p>
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			</item>
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		<title>
		Von: Klaus		</title>
		<link>https://www.wolfgangmichal.de/2011/05/28/urheber-sind-wie-parmesan-sie-lassen-sich-gut-zerreiben/#comment-117</link>

		<dc:creator><![CDATA[Klaus]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2011 10:14:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich verbringe seit 40 Jahren meine Zeit beruflich in der Musikvbranche, meist auf Seiten der Urheber, der Musiker, manchmal auf Seiten der Verwerter (Plattenfirma). Mir ist kein Vertrag mit einem Musiker bekannt, der AGBs beinhaltet. Jeder Vertrag wird ausgehandelt; Natürlich werden erstmal Standardverträge vorgelegt. Aber Fragen dazu werden - wenn nötig ausführlich - beantwortet und Fragliches erklärt, oft sogar geändert. Auch wird dem Musiker gesagt,w enn er was nicht versteht, soll er einen Anwalt seiner Wahl befragen. In englischen Verträgen von VIRGIN war dieser Anwalts-Konsultations-Tipp sogar in einer Präambel zum umfangreichen (und für den Musiker lukrativen) Plattenvertrag extra hervorgehoben. 
Mit Kleinstfirmen allerdings, wo der alleinige Inhaber oft meist ebenfalls Musiker war, herrscht meist Ahnungslosigkeit, Naivität und natürlich Geldmangel. Vor diesen - na sagen wir mal freundlich: Idealisten - kann nur gewarnt werden; hier wird dem Musiker selten geholfen; der finanzielle Druck wird an den Musiker weitergegeben, d.h. er sieht kein Geld. Ich bin noch nie von &#039;ner großen Firma beschissen worden; es waren immer solch kleine idealistische (oder ahnunglose aber geldgeile) Kleinst-Labels, die Schwierigkeiten brachten. 
Dass Musiker (&#038; Künstler generell) ebenfalls manchmal die &quot;Bösen&quot; sind, ist dann noch ein anderes Blatt. Das beschreiben wir dann beim nächsten Mal.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verbringe seit 40 Jahren meine Zeit beruflich in der Musikvbranche, meist auf Seiten der Urheber, der Musiker, manchmal auf Seiten der Verwerter (Plattenfirma). Mir ist kein Vertrag mit einem Musiker bekannt, der AGBs beinhaltet. Jeder Vertrag wird ausgehandelt; Natürlich werden erstmal Standardverträge vorgelegt. Aber Fragen dazu werden &#8211; wenn nötig ausführlich &#8211; beantwortet und Fragliches erklärt, oft sogar geändert. Auch wird dem Musiker gesagt,w enn er was nicht versteht, soll er einen Anwalt seiner Wahl befragen. In englischen Verträgen von VIRGIN war dieser Anwalts-Konsultations-Tipp sogar in einer Präambel zum umfangreichen (und für den Musiker lukrativen) Plattenvertrag extra hervorgehoben.<br />
Mit Kleinstfirmen allerdings, wo der alleinige Inhaber oft meist ebenfalls Musiker war, herrscht meist Ahnungslosigkeit, Naivität und natürlich Geldmangel. Vor diesen &#8211; na sagen wir mal freundlich: Idealisten &#8211; kann nur gewarnt werden; hier wird dem Musiker selten geholfen; der finanzielle Druck wird an den Musiker weitergegeben, d.h. er sieht kein Geld. Ich bin noch nie von &#8217;ner großen Firma beschissen worden; es waren immer solch kleine idealistische (oder ahnunglose aber geldgeile) Kleinst-Labels, die Schwierigkeiten brachten.<br />
Dass Musiker (&amp; Künstler generell) ebenfalls manchmal die &#8222;Bösen&#8220; sind, ist dann noch ein anderes Blatt. Das beschreiben wir dann beim nächsten Mal.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: treu		</title>
		<link>https://www.wolfgangmichal.de/2011/05/28/urheber-sind-wie-parmesan-sie-lassen-sich-gut-zerreiben/#comment-116</link>

		<dc:creator><![CDATA[treu]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2011 09:20:05 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[danke.

gut auf den punkt gebracht.

aber was nun?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>danke.</p>
<p>gut auf den punkt gebracht.</p>
<p>aber was nun?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: leske		</title>
		<link>https://www.wolfgangmichal.de/2011/05/28/urheber-sind-wie-parmesan-sie-lassen-sich-gut-zerreiben/#comment-115</link>

		<dc:creator><![CDATA[leske]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 May 2011 08:49:55 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wolfgangmichal.de/?p=504#comment-115</guid>

					<description><![CDATA[das ist ziemlich gut erklärt! noch besser wäre, wenn aus den agb für freie journalisten zitiert würde. letztere unterschreiben ja quasi ihr todesurteil selbst (urheberrechtlich gesehen), und zwar, wie hier richtig gesagt wird, aus not, sonst keine aufträge zu bekommen - wenn sie nicht zustimmen, bleiben sie draußen.  mit der unterschrift geben Sie ihr copyright ab an die verwerter - und werden daher nur einmal honoriert.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>das ist ziemlich gut erklärt! noch besser wäre, wenn aus den agb für freie journalisten zitiert würde. letztere unterschreiben ja quasi ihr todesurteil selbst (urheberrechtlich gesehen), und zwar, wie hier richtig gesagt wird, aus not, sonst keine aufträge zu bekommen &#8211; wenn sie nicht zustimmen, bleiben sie draußen.  mit der unterschrift geben Sie ihr copyright ab an die verwerter &#8211; und werden daher nur einmal honoriert.</p>
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