FAZ, Vorratsdatenspeicherung, Burnout, Wulff und die fabelhaften Springer-Boys

24 Dezember 2011 um 11:46 3 Kommentare

Natürlich ging es 2011 auch noch um andere wichtige Themen – um die Krise Europas z.B. oder den Arabischen Frühling. Doch die oben genannten „Big Five“ fanden auf dieser Seite das meiste Interesse.

 

Liebe Leserinnen, liebe Leser und Kommentatoren,

die wilden Springer-Boys brettern ungeniert auf ihren schweren Harleys durch die Medienlandschaft, die FAZ stellt die Systemfrage, die Leitmedien fordern mehr Anstand und Moral in der Politik, im freien Netz macht sich Erschöpfung breit und die SPD demonstriert auf ihren Parteitagen, warum sie schon drei verwandte Parteien (Grüne, Linke, Piraten) neben sich dulden muss. Es waren diese Themen, die Sie im abgelaufenen Jahr am meisten interessierten:

 

1. Die fabelhaften Springer-Boys

2. Rückt die FAZ nach links? Oder gibt das Feuilleton nur den Klassen-Clown?

3. Wulff muss weg!! Über die moralische Radikalisierung der Öffentlichkeit

4. Burnout im Netz?

5. Die SPD und ihre innere Haltung zur Vorratsdatenspeicherung. Ein Lehrstück

 

Vermutlich werden uns diese Themen auch im kommenden Jahr beschäftigen. Wie können, sollen und werden sich Medien, Politik und Internet zueinander verhalten? Welche Umbrüche und Entwicklungen sind erkennbar? Und welche Prophezeiung wird sich als richtig erweisen: Die der Maya (Weltuntergang 2012), die der Leitartikler (Euro am Abgrund) oder die der Nerds (iPad 4 mit drei Kameras und einem USB-Anschluss)?

Ich wünsche Ihnen frohe Festtage, ausreichend Zeit zum Vor-sich-hin-Schildkröteln und einen sicheren Rutsch ins neue Jahr.

Ihr Wolfgang Michal

 

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3 Antworten auf FAZ, Vorratsdatenspeicherung, Burnout, Wulff und die fabelhaften Springer-Boys

  • 1
    irgendeiner says:

    was, nur 3 kameras im kommenden iPad4? da muss es ja den weltuntergang 2012 geben und der Teuro wird leitwährung.
    .
    Alles klar und frohe Weihnachten 😀

  • 2
    Kehraus says:

    Ich bin mir sicher, 2012 wird was Medien und Nachrichten angeht noch interessanter werden als 2011. Das bedingt schon allein die sich immer mehr aufschaukelnde EU-Krise. Unsere Politikdarsteller tun ein übriges.

  • 3
    Calvani says:

    „Wie können, sollen und werden sich Medien, Politik und Internet zueinander verhalten? Welche Umbrüche und Entwicklungen sind erkennbar?“ – Das frage ich mich auch. Immer wieder und immer häufiger. Trotzdem hat mir der Text über die FAZ und ihr Feuilleton am besten gefallen, denn dieser amüsante Beitrag, den ich zuvor noch nicht gelesen hatte, sorgte für schallendes Gelächter. Jedenfalls bei mir. Und das am 2. Weihnachtstag in der heiligen Stadt Köln…