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	Kommentare zu: Gefühlter Journalismus	</title>
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	<description>Umbrüche &#38; Entwicklungen</description>
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		<title>
		Von: Hella-Maria Schier		</title>
		<link>https://www.wolfgangmichal.de/2015/04/01/gefuehlter-journalismus/#comment-991</link>

		<dc:creator><![CDATA[Hella-Maria Schier]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 May 2015 04:10:19 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Es wirkt auf mich eben zu oft nicht, wie echte Gefühlsbetroffenheit der Berichterstatter, sondern manipulativ, ich fühle mich gedrängt auf bestimmte Weise gefühlsmäßig zu reagieren verbunden mit der unausgesprochenen Botschaft nicht weiter nachzudenken und das Berichtete nicht zu hinterfragen. Das stößt mich ab, ganz besonders, wenn es mit Kriegshetze verbunden ist, wie im Fall der Ukraine-Krise. Es zeigt die unglaubliche Dummheit der entsprechenden Medien, dass ihnen nicht klar war, dass sie damit zu weit gingen. Denn, letzlich egal, auf welcher Seite er die Schuld sieht, welcher Leser will sich von seiner Zeitung in einen agressiven Konflikt mit einer Atommacht hetzen lassen, der ihn und seine ganze Welt vernichten könnte?  Das völlige Ausblenden dieser sehr wohl realistischen Sicherheits-Problematik durch die Medien ließ einen ja sowohl an ihrer Kompetenz, als auch an ihrer Loyalität mit ihren eigenen Kunden zweifeln. Sie erschienen durchgeknallt, unreif.  
Kein Wunder, dass so viele Leser, wie auch ich, empört waren. Das ist aber etwas ganz anderes, als die verkaufs- und evtl. auch politisch orientierte Kalkül-Emotionalität, die die Medien derzeit pflegen. Ich finde es nicht in Ordnung, dafür nun die Medien-Kritiker verantwortlich zu machen! Wenn sie diesen Trend verursacht haben, dann deswegen, weil die Medien die zugrundeliegende Kritik nicht verstanden haben oder eher nicht verstehen wollen. Sie sollen den Leser in dessen Interesse ausgewogen und objektiv informieren, anständig recherchieren und nicht von vorneherein Partei ergreifen. Kurz, sie sollen ihre Arbeit anständig machen und eben nicht auf Effekte zielen!.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wirkt auf mich eben zu oft nicht, wie echte Gefühlsbetroffenheit der Berichterstatter, sondern manipulativ, ich fühle mich gedrängt auf bestimmte Weise gefühlsmäßig zu reagieren verbunden mit der unausgesprochenen Botschaft nicht weiter nachzudenken und das Berichtete nicht zu hinterfragen. Das stößt mich ab, ganz besonders, wenn es mit Kriegshetze verbunden ist, wie im Fall der Ukraine-Krise. Es zeigt die unglaubliche Dummheit der entsprechenden Medien, dass ihnen nicht klar war, dass sie damit zu weit gingen. Denn, letzlich egal, auf welcher Seite er die Schuld sieht, welcher Leser will sich von seiner Zeitung in einen agressiven Konflikt mit einer Atommacht hetzen lassen, der ihn und seine ganze Welt vernichten könnte?  Das völlige Ausblenden dieser sehr wohl realistischen Sicherheits-Problematik durch die Medien ließ einen ja sowohl an ihrer Kompetenz, als auch an ihrer Loyalität mit ihren eigenen Kunden zweifeln. Sie erschienen durchgeknallt, unreif.<br />
Kein Wunder, dass so viele Leser, wie auch ich, empört waren. Das ist aber etwas ganz anderes, als die verkaufs- und evtl. auch politisch orientierte Kalkül-Emotionalität, die die Medien derzeit pflegen. Ich finde es nicht in Ordnung, dafür nun die Medien-Kritiker verantwortlich zu machen! Wenn sie diesen Trend verursacht haben, dann deswegen, weil die Medien die zugrundeliegende Kritik nicht verstanden haben oder eher nicht verstehen wollen. Sie sollen den Leser in dessen Interesse ausgewogen und objektiv informieren, anständig recherchieren und nicht von vorneherein Partei ergreifen. Kurz, sie sollen ihre Arbeit anständig machen und eben nicht auf Effekte zielen!.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Quotes &#38; Links #55 &#124; Seeing Beyond the Absurd		</title>
		<link>https://www.wolfgangmichal.de/2015/04/01/gefuehlter-journalismus/#comment-990</link>

		<dc:creator><![CDATA[Quotes &#38; Links #55 &#124; Seeing Beyond the Absurd]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Apr 2015 11:13:40 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] 13) wolfgangmichal.de: Gefühlter Journalismus [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] 13) wolfgangmichal.de: Gefühlter Journalismus [&#8230;]</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Links oben: Die einen sagen so, die anderen so &#124; UNIVERSALCODE		</title>
		<link>https://www.wolfgangmichal.de/2015/04/01/gefuehlter-journalismus/#comment-989</link>

		<dc:creator><![CDATA[Links oben: Die einen sagen so, die anderen so &#124; UNIVERSALCODE]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Apr 2015 14:21:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] Reichlich Skepsis kommt auch auf, wenn man sich einige Auswüchse ansieht, die der Journalismus in den Tagen nach dem &#8220;Germanwings&#8221;-Absturz hervorgebracht hat. Wolfgang Michal hat das zusammengefasst &#8211; unter dem Schlagwort &#8220;gefühlter Journalismus&#8221;. [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Reichlich Skepsis kommt auch auf, wenn man sich einige Auswüchse ansieht, die der Journalismus in den Tagen nach dem &#8220;Germanwings&#8221;-Absturz hervorgebracht hat. Wolfgang Michal hat das zusammengefasst &#8211; unter dem Schlagwort &#8220;gefühlter Journalismus&#8221;. [&#8230;]</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: TTIP &#171; Verrückte Wissenschaftler		</title>
		<link>https://www.wolfgangmichal.de/2015/04/01/gefuehlter-journalismus/#comment-988</link>

		<dc:creator><![CDATA[TTIP &#171; Verrückte Wissenschaftler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2015 20:07:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] [5] http://www.wolfgangmichal.de/2015/04/gefuehlter-journalismus/ [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] [5] <a href="http://www.wolfgangmichal.de/2015/04/gefuehlter-journalismus/" rel="ugc">http://www.wolfgangmichal.de/2015/04/gefuehlter-journalismus/</a> [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: #Briefing: Das Ende der Aprilscherze, Putins Trollarmee, Ello Redesign, Facebook Riff, YouNow #sleepingsquad - Social Media Watchblog		</title>
		<link>https://www.wolfgangmichal.de/2015/04/01/gefuehlter-journalismus/#comment-987</link>

		<dc:creator><![CDATA[#Briefing: Das Ende der Aprilscherze, Putins Trollarmee, Ello Redesign, Facebook Riff, YouNow #sleepingsquad - Social Media Watchblog]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Apr 2015 05:00:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] Wolfgang Michal spürt dem &#8220;gefühlten Journalismus&#8221; nach, der sich nicht mehr in erster Linie an Wahrheitskategorien orientiert, sondern sein Publikum emotional beschäftigen will: &#8220;als Leitbild des gefühlten Journalismus ist nicht der mündige, sondern der unmündige Bürger. &#8230; Unmündige Bürger werden geführt, nicht informiert.&#8221; [Wolfgang Michal] [&#8230;]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>[&#8230;] Wolfgang Michal spürt dem &#8220;gefühlten Journalismus&#8221; nach, der sich nicht mehr in erster Linie an Wahrheitskategorien orientiert, sondern sein Publikum emotional beschäftigen will: &#8220;als Leitbild des gefühlten Journalismus ist nicht der mündige, sondern der unmündige Bürger. &#8230; Unmündige Bürger werden geführt, nicht informiert.&#8221; [Wolfgang Michal] [&#8230;]</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Gregor Keuschnig		</title>
		<link>https://www.wolfgangmichal.de/2015/04/01/gefuehlter-journalismus/#comment-986</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gregor Keuschnig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2015 20:02:31 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Medienkritik ist ja zumeist &lt;i&gt;im&lt;/i&gt; Betrieb angesiedelt, auch wenn sie sich in Blogs &quot;tarnt&quot;. Es sind halt selber Journalisten, die irgendwann auch noch einmal in Redaktionen unterkommen wollen. 

Ich habe lange die Arbeit des Bildblog goutiert, auch und vor allem als er sich auch anderen Medien als der Bildzeitung zugewandt hat. Inzwischen ist aber auch hier ein Empörungsritual aufgekommen, dass bestimmte Vorgänge recht einseitig auf Fehler und/oder vermeintliche Verstösse untersucht. Medienkritik muss noch unparteiischer sein als &quot;gewöhnlicher&quot; Journalismus. Sie darf auch die &quot;Guten&quot; nicht schonen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Medienkritik ist ja zumeist <i>im</i> Betrieb angesiedelt, auch wenn sie sich in Blogs &#8222;tarnt&#8220;. Es sind halt selber Journalisten, die irgendwann auch noch einmal in Redaktionen unterkommen wollen. </p>
<p>Ich habe lange die Arbeit des Bildblog goutiert, auch und vor allem als er sich auch anderen Medien als der Bildzeitung zugewandt hat. Inzwischen ist aber auch hier ein Empörungsritual aufgekommen, dass bestimmte Vorgänge recht einseitig auf Fehler und/oder vermeintliche Verstösse untersucht. Medienkritik muss noch unparteiischer sein als &#8222;gewöhnlicher&#8220; Journalismus. Sie darf auch die &#8222;Guten&#8220; nicht schonen.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Michal		</title>
		<link>https://www.wolfgangmichal.de/2015/04/01/gefuehlter-journalismus/#comment-985</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Michal]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2015 19:33:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@Gregor Keuschnig: Ja, man könnte es statt Gefühls- auch Betreuungs-Journalismus nennen. Aber es gibt einen Unterschied zum alten Lagerfeuer (dieser Begriff für das gemeinsame Fernseherlebnis stammt, meine ich, aus den 60ern): heute umfasst das Lagerfeuer-Erlebnis alle Medien und die Medienkritiker (Second Screen) noch dazu. Darüber müsste die Medienkritik mal nachdenken (so wie Niggemeier in seinem FAZ-Artikel &quot;Wir sind alle Medienkritiker&quot;): die Frage ist, ob die Kritiker nicht längst Teil des &quot;Bindemittels&quot;/des Rituals geworden sind (wenn ich z.B. an das sonntägliche Tatort- und Jauch-Twittern denke).]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@Gregor Keuschnig: Ja, man könnte es statt Gefühls- auch Betreuungs-Journalismus nennen. Aber es gibt einen Unterschied zum alten Lagerfeuer (dieser Begriff für das gemeinsame Fernseherlebnis stammt, meine ich, aus den 60ern): heute umfasst das Lagerfeuer-Erlebnis alle Medien und die Medienkritiker (Second Screen) noch dazu. Darüber müsste die Medienkritik mal nachdenken (so wie Niggemeier in seinem FAZ-Artikel &#8222;Wir sind alle Medienkritiker&#8220;): die Frage ist, ob die Kritiker nicht längst Teil des &#8222;Bindemittels&#8220;/des Rituals geworden sind (wenn ich z.B. an das sonntägliche Tatort- und Jauch-Twittern denke).</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Gregor Keuschnig		</title>
		<link>https://www.wolfgangmichal.de/2015/04/01/gefuehlter-journalismus/#comment-984</link>

		<dc:creator><![CDATA[Gregor Keuschnig]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2015 19:06:14 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Peter Sloterdijk vertritt seit geraumer Zeit die These, dass die medial erzeugten Hysterien eine Art Bindemittel der Gesellschaft seien. &quot;Massenkommuni­kation organisiert das permanente Plebiszit gemeinsamer Sorgen und liefert auch gleich die Ablenkung von diesen mit&quot;, so subsumiert er 2013 in seiner Rede zum Börne-Preis. Umgewandelt auf Ihre These lautet dies ungefähr: Massenmedien organisieren mit ihrem Publikum Gemeinschaftserlebnisse wie Trauer, aber auch Freude (Fußball-WM!) und richtige oder vermeintliche Skandale. Die Emotionalisierung erzeugt auch immer Superlative. Hieraus entstehen Affekte beim Publikum, die die Journalisten legitimiert &quot;Informationen&quot; aus allen möglichen Quellen zu generieren. Gipfelerzeugnisse dieses Journalismus sind Sendungen wie &quot;Brennpunkt&quot; oder &quot;Spezial&quot;, in denen jegliche Zurückhaltung wie das Eingeständnis wirkt, nicht am kollektiven Ereignis teilnehmen zu wollen. In den entsprechenden Diensten kann man dann am nächsten Tagen die Rekordeinschaltquoten lesen, die diese medialen Lagerfeuer (ein Freund von mir sagte das neulich) erzeugten. Dieser Art Emotionalisierungsjournalismus ist natürlich paternalistisch. &quot;Spielverderber&quot; sind diejenigen, denen im sich immer heftig drehenden Affektkarussell schlecht wird.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Sloterdijk vertritt seit geraumer Zeit die These, dass die medial erzeugten Hysterien eine Art Bindemittel der Gesellschaft seien. &#8222;Massenkommuni­kation organisiert das permanente Plebiszit gemeinsamer Sorgen und liefert auch gleich die Ablenkung von diesen mit&#8220;, so subsumiert er 2013 in seiner Rede zum Börne-Preis. Umgewandelt auf Ihre These lautet dies ungefähr: Massenmedien organisieren mit ihrem Publikum Gemeinschaftserlebnisse wie Trauer, aber auch Freude (Fußball-WM!) und richtige oder vermeintliche Skandale. Die Emotionalisierung erzeugt auch immer Superlative. Hieraus entstehen Affekte beim Publikum, die die Journalisten legitimiert &#8222;Informationen&#8220; aus allen möglichen Quellen zu generieren. Gipfelerzeugnisse dieses Journalismus sind Sendungen wie &#8222;Brennpunkt&#8220; oder &#8222;Spezial&#8220;, in denen jegliche Zurückhaltung wie das Eingeständnis wirkt, nicht am kollektiven Ereignis teilnehmen zu wollen. In den entsprechenden Diensten kann man dann am nächsten Tagen die Rekordeinschaltquoten lesen, die diese medialen Lagerfeuer (ein Freund von mir sagte das neulich) erzeugten. Dieser Art Emotionalisierungsjournalismus ist natürlich paternalistisch. &#8222;Spielverderber&#8220; sind diejenigen, denen im sich immer heftig drehenden Affektkarussell schlecht wird.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Individualisierung von Informationswegen		</title>
		<link>https://www.wolfgangmichal.de/2015/04/01/gefuehlter-journalismus/#comment-983</link>

		<dc:creator><![CDATA[Individualisierung von Informationswegen]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2015 14:54:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.wolfgangmichal.de/?p=2733#comment-983</guid>

					<description><![CDATA[Jenseits von eindeutig für alle als Bedauernswert empfindbaren Geschehnissen ist dieser gefühlte Jounalismus bei politischen Themen eine große Gefahr für die Demokratie, da er eben durch die Unmündigkeit der Leserschaft die persönliche Meinungen projiziert und stabilisiert. Die Gefahr besteht, dass jede/r nur noch die Nachrichten ließt, die ihr/ihm gefallen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jenseits von eindeutig für alle als Bedauernswert empfindbaren Geschehnissen ist dieser gefühlte Jounalismus bei politischen Themen eine große Gefahr für die Demokratie, da er eben durch die Unmündigkeit der Leserschaft die persönliche Meinungen projiziert und stabilisiert. Die Gefahr besteht, dass jede/r nur noch die Nachrichten ließt, die ihr/ihm gefallen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Wolfgang Michal		</title>
		<link>https://www.wolfgangmichal.de/2015/04/01/gefuehlter-journalismus/#comment-982</link>

		<dc:creator><![CDATA[Wolfgang Michal]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Apr 2015 13:12:18 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[@olfinger: Es geht hier um Nachrichtenjournalismus, um Berichterstattung und um die Präsentation von Nachrichten. Es geht nicht um Reportagen, in die sich die Reporter selbst mit einbringen können.

P.S. Die Redewendung &quot;In Sicherheit wiegen&quot; habe ich hier absichtlich auf &quot;in Besorgnis wiegen&quot; angewandt. So geht man mit Kindern um, nicht mit mündigen Lesern. Man sollte den Lesern eigene Gefühle zutrauen und sie ihnen nicht vor-formulieren.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>@olfinger: Es geht hier um Nachrichtenjournalismus, um Berichterstattung und um die Präsentation von Nachrichten. Es geht nicht um Reportagen, in die sich die Reporter selbst mit einbringen können.</p>
<p>P.S. Die Redewendung &#8222;In Sicherheit wiegen&#8220; habe ich hier absichtlich auf &#8222;in Besorgnis wiegen&#8220; angewandt. So geht man mit Kindern um, nicht mit mündigen Lesern. Man sollte den Lesern eigene Gefühle zutrauen und sie ihnen nicht vor-formulieren.</p>
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