Wolfgang Michal
Umbrüche & Entwicklungen

Nord Stream und der deutsche Journalismus

Von ukrainischen Anschlagplänen auf Nord Stream hätten die USA früh gewusst: Der „Spiegel“ lockt mal wieder mit einer "Exklusiv"-Enthüllung. Dabei haben Washington Post, Wall Street Journal und Andrii Derkach das alles längst beschrieben. Was fehlt, ist der Druck auf die Bundesregierung

Der erste Krieg der Energiewende

Lithium, Titan, Kobalt, seltene Erden: Was Russland in den besetzten Gebieten schon kontrolliert, danach giert auch der Westen: Ukrainische Rohstoffe, die für eine grüne, digitale Transformation unabdingbar sind

Von wegen Richtungsentscheidung

Nach den Neuwahlen setzen die Parteien der Mitte auf ein verschärftes Weiter so: Schwarz-Rot, Schwarz-Grün oder Schwarz-Rot-Gold

Artisten in der Zirkuskuppel: ratlos

Drei Anmerkungen und ein Fazit zum Zusammenbruch der Ampelkoalition

Wirtschaftsgipfelkreuz

Die Ampelkoalitionäre Scholz, Lindner und Habeck legen drei verschiedene Wirtschaftsstrategien vor. Das eigentliche Problem, die konfrontativen Blockbildungen in der Weltwirtschaft, blenden sie aus.

Zuletzt im Blog erschienen:

Setzen die Netzaktivisten die richtigen Prioritäten?

Bis zuletzt haben Netzaktivisten wie Markus Beckedahl versucht, die Verabschiedung des Netzwerkdurchsetzungsgesetzes mit schlauen Einwänden zu stoppen. Vergebens. Nun könnte eine kritische Analyse der Kampagne beginnen. Haben die Gegner des Gesetzes am eigentlichen Thema vorbeiargumentiert?

Weitere Blogartikel:

Monothematischer Journalismus

Ein neuer Trend erfasst die Nachrichtenmedien: Über Tage und Wochen gibt es nur ein einziges Super-Thema. Ist das gut für unser Problemverständnis oder ist es eine autoritäre Bevormundung?

Warum Sachsen?

Sind Sachsen denn schlechtere Menschen? Nein, natürlich nicht. Aber die Fremdenfeindlichkeit im Osten Deutschlands hat eine spezifische Tradition, die weit vor die Naziherrschaft zurückreicht.

Neoliberale, hört die Signale!

Syriza und Podemos sind nicht mehr allein. Mit Bernie Sanders & Jeremy Corbyn präsentieren sich erstmals zwei angelsächsische Vertreter des Wind of Change. Zwar glauben die hiesigen Eliten, sie könnten die „Rebellen“ als Witzfiguren und Sonderlinge abstempeln, aber das wird nicht mehr lange funktionieren.