Wolfgang Michal
Umbrüche & Entwicklungen

Alarm-Antifaschismus

Ob Grenzkontrollen oder Bürgergeld: Wer "AfD-Themen" anspricht, stärke nur das Original, heißt es. Doch diese Sicht hat ihre Tücken – ebenso wie die Idee einer antifaschistischen Volksfront aller anderen Parteien

Haben die „Lumpenpazifisten“ bald Oberwasser?

Bei der Frage nach Verhandlungen mit Russland stehen sich zwei außenpolitische Denkschulen gegenüber: Noch geben die Idealisten den Ton an. Doch wenn sich Krisen zuspitzen wie jetzt, übernehmen meist die Realisten das Kommando

Andrij Melnyk hat seine Mission in Deutschland erfüllt: Er durfte einfach alles

Manche Journalisten behandelten Andrij Melnyk wie verliebte Teenager, die Bundesregierung schwieg zu seiner Faschistenverharmlosung. Nun holt Kiew den Botschafter der Ukraine nach Hause. Er ist in eine Falle getappt

Dann dusch halt kürzer und mach mehr Überstunden!

Die Politik schiebt den Bürgern die Verantwortung für die Zumutungen der Zeit zu. Das ist gefährlich für die Demokratie

Auslieferung: Warum sich Medien so schwer mit Julian Assange tun

Die großen Medien von „New York Times“ bis „Spiegel“ sind schon lange nicht mehr solidarisch mit dem Wikileaks-Gründer und Helden von einst. Wie ist es dazu gekommen? (22.06.2022)

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Weitere Blogartikel:

Der Tugendterror der Empörten

Zeit-Chefredakteur Giovanni di Lorenzo fordert: Schluss mit der Skandalisierung von kleinen Politiker-Fehlern. Medien, Andersdenkende und „Empörte im Netz“ würden sich zu einer unerträglichen Moralinstanz aufschwingen.

Wie aus Internet-Plattformen Verlage werden

Google, Facebook, YouTube, iTunes, Amazon, Twitter - sie alle wollen weg vom Image des beliebig beschmierbaren Schwarzen Bretts. Zunehmend fühlen sie sich für „ihre“ Inhalte verantwortlich und bewerten, ordnen, filtern und hierarchisieren sie. So werden aus einst neutralen Dienstleistern allmählich Verleger neuen Typs.