Wolfgang Michal
Umbrüche & Entwicklungen

Nehmen wir einmal an, Friedrich Merz wäre Timmy

Die CDU unternimmt allerlei Rettungsversuche, aber der Kanzler schwimmt immer wieder zurück in die Problemzonen. Wird man ihn vor den nächsten Wahlen über Bord werfen?

Patt & Pattachon

Union und SPD einigen sich bei Rente und Verbrenner-Aus. Doch der nächste Krach wird nicht lange auf sich warten lassen. Der rechte Flügel der Union hadert mit dem Verständnis des Kanzlers für den kleineren Koalitionspartner.

Nordstream-Anschlag: Alles nur Cover-Storys?

Italiens Justiz ermöglicht die Auslieferung eines Tatverdächtigen für die Nord-Stream-Anschläge. Dessen Namen brachten zwei aus der Ukraine nach Russland übergelaufene Männer bereits 2024 ins Spiel. 

Wadephul über das Stadtbild von Damaskus

Rechte Medien stürzen sich auf Johann Wadephul, die SPD stellt sich hinter den CDU-Außenminister: Nach dessen Äußerungen zu Syrien rumort es in der Union – Jens Spahn ist als Ersatzaußenminister im Gespräch.

Ist das BSW links oder nationalkonservativ?

Sahra Wagenknecht provoziert mit einem Gastbeitrag Kritik von Mitgliedern ihres BSW. Kurz vor dessen Bundesparteitag diskutieren sie die Frage, was links und rechts fundamental unterscheidet.

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Weitere Blogartikel:

Sind die Autoren so reich, dass sie ihr Geld verschenken können?

Am kommenden Samstag treffen sich die Mitglieder der Verwertungsgesellschaft Wort im Münchner Hofbräukeller. Es geht um die Rückzahlung der Gelder, die laut Bundesgerichtshof zu Unrecht an die Verlage ausgeschüttet wurden. Die Führung der VG Wort möchte, dass die Autoren zugunsten der Verleger auf das Geld verzichten.

Das Dilemma der vorschnellen Berichterstattung

Die Amokfahrt von Nizza und der Putschversuch in der Türkei zeigen erneut: Die Berichterstattung unter dem Diktat der Hochgeschwindigkeit wird für den Leser zu einem zeitfressenden, sich endlos dahin windenden Annäherungsprozess an die Wahrheit.

Benjamin Carter Hett: „Für den Spiegel ist das eine Prestigefrage“

Ein neues Buch über den Reichstagsbrand erscheint. Verfasst von einem renommierten Historiker, publiziert von einem angesehenen Verlag. Doch der "Spiegel" duckt sich weg. Denn das Buch stellt die in den fünfziger Jahren vom "Spiegel" in die Welt gesetzte These vom Einzeltäter in Frage. Über den erbitterten Machtkampf um die Deutungshoheit habe ich mit dem Autor des Buchs, Benjamin Carter Hett, gesprochen.