Wolfgang Michal
Umbrüche & Entwicklungen

Die Privatisierung der Weltpolitik

Ob Münchner Sicherheitskonferenz oder Weltwirtschaftsforum in Davos: Diese privat organisierten und von Großkonzernen gesponserten Kongresse schwächen Uno, EU und OSZE.

Die SPD als „House of Lars“

Napoleon wäre neidisch: Lars Klingbeil ist jetzt Parteichef, Finanzminister, Vizekanzler. Kann die SPD-Basis da noch mitreden?

Alarm-Antifaschismus

Ob Grenzkontrollen oder Bürgergeld: Wer "AfD-Themen" anspricht, stärke nur das Original, heißt es. Doch diese Sicht hat ihre Tücken – ebenso wie die Idee einer antifaschistischen Volksfront aller anderen Parteien

Jetzt aber Weltpolitik!

In seiner Regierungserklärung kündigt Kanzler Friedrich Merz eine deutsche Führungsrolle in Europa an

Wie konservativ wird diese Regierung?

Zwei Hardliner, ein Kanzler mit klarer Agenda, und eine Ministerriege, die kaum Widerspruch kennt: Unter dem Druck der AfD-Konkurrenz könnte sich die „konservative Revolution“ durchsetzen

Zuletzt im Blog erschienen:

Die Seeheimer können aufatmen

Die Bedeutung der niedersächsischen Landtagswahl für die Entwicklung des deutschen Parteiensystems wird unterschätzt. Das betrifft rechte wie linke Parteien - und ganz besonders Jamaika und Rot-Rot-Grün. 

Weitere Blogartikel:

Ein neues Europa – ganz ohne Briten

Die Idee der Europäischen Union wurzelt nicht - wie oft behauptet - in Winston Churchills berühmter Rede von 1946. Denn nicht die Angst vor der Sowjetunion war das ursprüngliche Motiv für den Zusammenschluss Europas, sondern der Widerstand gegen den Faschismus. Daran sollten sich jene erinnern, die nach dem Austritt Großbritanniens den Zerfall der EU herbeireden.

Wem gehört das Geld der VG Wort?

Nach jahrelangem Rechtsstreit hat der Bundesgerichtshof ein klares Urteil zugunsten der Urheber gefällt. Sie müssen ihre schmalen Tantiemen nicht mehr mit den Verlagen teilen. Warum sollten sie auch?

Böhmermanns Fall oder: Ist das Netz moralisch geworden?

Mit einem Musikvideo im Rammstein-Stil und einem Schmähgedicht auf den türkischen Staatspräsidenten Erdogan hat der TV-Unterhalter bekräftigt, dass er der würdige Nachfolger Harald Schmidts ist. Die Frage ist nur, ob das jüngere Publikum den Harald Schmidt-Humor noch lustig findet.